STANAG Magazine

  • Die linken müssen ja irgendwie ihre kommunistische agenda finanzieren

    Bitte keine politischen Kommentare auf Stammtischniveau, danke. Wir wollen hier doch kein WO2.

    Finde ich auch. Geht hier im Forum ja um unsere Ausübung eines Hobbies.

    Will hier nicht politisieren, mein Interesse ist es nur zu verfolgen was denn im grössten Markt für unser hobby so abgeht und mit was für Konsequenzen wir ( hoffenlich nicht) rechnen müssen.


    Peaceful protests sind leider nicht mehr "In" in der USA. Zuerst ANTIFA, jetzt das.


    P.S. was ist genau ein WO2?

  • Leute, lasst euch bitte nicht zu stark von den amerikanischen Waffenkultur auf dem Internet anstecken.


    Wenn man Google die Frage stellt wie viele Sturmgewehrmagazine man haben sollte landet man unweigerlich beim Schnäbivergleich der "Profi"-Prepper irgendwo tief in den Südstaaten.


    Von Weitem sieht das Arsenal der Prepper zwar eindrücklich aus, wenn man genauer hinsieht stellt man unweigerlich fest:


    - Von den zwölf 400 Dollar AR und AKs funktioniert keine richtig.
    - DIe Walmart-Optiken sind nicht eingeschossen und selbst wenn würden sie eh das zero nicht halten.

    - Die Billigmagazine funktionieren ab Werk nicht richtig oder sind Surplus und definitiv am Ende Ihrer Lebensdauer.
    - Die Munition ist ebenfalls das billigste was gerade zu kriegen war, Alter, Zuverlässigkeit und Streukreise sind egal, hauptsache viel für wenig Geld.

    - Kein einziger Schuss wird in Training oder auch nur grundlegende Waffenhandhabung investiert.


    Das Ganze hortet man für eine völlige verdrehte Wahnvorstellung eines Krisenfalls, den man nur mit einem riesigen Feuergefecht bewältigen kann. - Come and take it


    Dann tritt tatsächlich eine Krise ein, der US-Wirtschaft geht es wieder mal schlecht, viele verlieren Ihrem Job. Auch unser tapferer Prepper.


    Bereits nach dem Ersten Lohnausfalls hat unser Prepper Mühe die Leasingraten für den Pickup-Truck, Harley, Sofa, TV, Gaming-PC, iPhone, Brazzers-Abo und die Zinsen der Hypothek zu bezahlen.



    Nach Murphys Law erkrankt unser Prepper auch noch durch jahrelangen Konsum von Junkfood an irgendeiner Beschwerde, auch wenns nur eine Kleinigkeit ist kostet das sofort tausende Dollars.


    Nach nur 2 Monaten Wirtschaftkrise landen die Waffen und Beigemüse sehr schnell für wenig Geld auf Gunbroker.com - Life came and took it

  • Beitrag von Bro ()

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  • Stammtisch Vorurteile.

  • alphaonedelta

    Sehr schön gesagt, obwohl ich dazu hinzufügen würde, dass es absolut "Mainstream" ist Amerikaner anzutreffen, die der festen Überzeugung sind, sie müssen Waffen haben um ihre Regierung zu kontrollieren beziehungsweise zu stürzen wenn diese ausser Kontrolle gerät.


    Bro

    Wenn wir jetzt gerade den selben "Lucas" meinen, der ist aus ner rechts-national-konservativen Gruppe, sein Vater ist der Anführer ner christlichen Sekte... mach dich mal über die Quiverfull-Bewegung schlau. Vielleicht verstehst du dann auch, wieso die Hälfte der Firma seine Brüder und Schwestern sind, lol.

    Ich möchte jetzt nicht so weit gehen zu sagen, dass er am liebsten jeden der gestern das Kapitol gestürmt hat, mit einem seiner neuen AC1 ausstatten würde. Weit davon entfernt sind wir nüchtern betrachtet jedoch nicht. Möchte das alles nicht als Angriff auf die Person noch auf die Firma verstanden haben, jeder kann im Westen bekanntlich machen was er will.

    Generell ist zu sagen das viele "Guntuber", besonders solche aus den USA, Einstellungen vertreten welche hier ein absolutes "no-go" darstellen. Wer irgendwelchen Kontakt zu Behörden hat ist wohl am besten damit bedient sich nur das Wissen und nicht die Einstellung solcher zu Eigen zu machen. Ansonsten könnte der Brief vom Kreiskommando, betreffend sofortiger Entlassung aus der Armee, wohl das geringste Übel sein.


    Doggenrotti

    Natürlich jedem das seine, aber ich persönlich geh lieber den umgekehrten Weg, vorallem mit den relativ lockeren Gesetzen die wir hier heute noch haben; da sind bei mir locker CHF2000 fällig bevor ich die nächste kaufen würde. Ohne die Gesetzesänderung von 1999 wäre es mir persönlich nie in den Sinn gekommen mehr als 2 Waffenschränke zu füllen.


    Mortimer

    Schau, nach dem "Assault Weapons Ban" habens die Republikaner irgendwie geschafft, die Demokraten als "Anti 2A" darzustellen obwohl alle vorhergehenden Einschränkungen von ihnen selbst ausgingen; die Demokraten haben darauf die Mehrheit im "House" verloren welche sie zuvor über 40 Jahre hatten; ich würde jetzt mal behaupten dass kein Politiker und insbesondere kein Berufspolitiker scharf darauf ist, seinen Job zu verlieren; ich bezweifle deshalb sehr stark, dass es noch einmal zu einem "Assault Weapons Ban" kommen wird. Mit der zur Zeit sehr grossen und gefährlichen Gespaltenheit der Gesellschaft möchte ich nicht mal anfangen.

    Ausserdem, richtig nüchtern betrachtet, vor ~30 Jahren gab es nie und nimmer die ~10'000 Firmen welche sich mit Waffen, Waffenzubehör und Kriegs-/Kampfausrüstung beschäftigten. Sollte es Eisenhowers "Military Industrial Complex" auch nur in Ansätzen geben, bezweifle ich, dass die US Streitkräfte zurück in eine Zeit wollen in der es nur einen einzelnen "Hoflieferanten" anstatt die Innovationskraft der freien Marktwirtschaft gab. All das "high speed low drag" Zeugs kann nur existieren weil Millionen von Amerikanern und anderen Erdenbürgern so sein wollen wie die Idole in Film und Fernsehen.


    Könnte es trotzdem dazu kommen? Ja sicher, aber dass hat nichts mit bösen Plänen von Biden zu tun, sondern mit der Art wie die amerikanische Politik funktioniert. Im amerikanischen politischen System ist es grundsätzlich so, dass alles was durch den Kongress geht "zusammengeschnürte Pakete" sind; Durch das 2-Parteien-System sind die Parteien viel zu breit aufgestellt um irgendwelche Mehrheiten zu generieren zu können. Also werden so viele unterschiedliche Gesetzesvorlagen wie nötig zusammengebündelt um die Mehrheit in den beiden Kammern zu erreichen; Das heisst in etwa so viel, dass ein Abgeortneter oder Senator für das "grosse Paket" stimmt, wenn "sein Gesetzesvorschlag" ebenfalls darin enthalten ist, dabei spielt es nicht eine allzu grosse Rolle was sonst noch drin ist.

    Ein Beispiel wäre das neuste COVID Gesetz, ~6000 Seiten Gesetzestext in welchem es am wenigsten um die eigentliche Pandemie geht; da ist alles mögliche drin, Umbenennen von Militärbasen, Militärhilfe für andere Staaten, Urheberrechtsgesetze, Umweltschutz...


    Und zu deinen Fragen; Nein, das waren nicht nur Änderungen für im Umlauf befindliche Waffen; dass alles zu erläutern würde aber den Rahmen sprengen; da du generell interessiert zu sein scheinst, such doch mal nach "NFA 1934", "GCA 1968", "FOPA 1986", "Brady Act 1993".

    Wie der "Assault Weapons Ban" zu Stande kam, kannst du dir zum Beispiel hier anschauen:

    https://www.nytimes.com/2019/0…-assault-weapons-ban.html

  • Beitrag von Bro ()

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  • Beitrag von Bro ()

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  • ghost979


    Oh, ich verstehe; alleine schon der Gedanke an US (Waffen-)Politik nach all diesen Jahren ist extrem mühsam, falls es dich beruhigt, es ist nicht irgendwie mein Hobby oder so.


    US Politik und wohin sich diese entwickelt ist jedoch absolut zentral für die Verfügbarkeit von Waffenteilen weltweit, insbesondere natürlich bei amerikanischen Herstellern oder nach amerikanischem Patent gefertigten Stücken. Irgendwie ist die US Politik sogar für die Verfügbarkeit von russischen Teilen mitverantwortlich, wie einige sicherlich schon festgestellt haben, Sanktionen und so...

    AR-15 Magazine werden mittlerweile weltweit produziert und sind somit nicht oder nur wenig davon betroffen, wurde hier glaube ich schnell geklärt.


    Das die Frage um die Verfügbarkeit überhaupt aufgekommen ist liegt daran, dass in den USA im Wahljahr bewusst oder unbewusst eine riesen Panik losgetreten wurde. Für jüngere Mitbürger oder solche die sich früher nicht darum gekümmert haben, passiert alle 2 Jahre zu den Midterms- und alle 4 Jahre zur Präsidenten-Wahl. Und ja, es ist nicht unwahrscheinlich das dort drüben etwa 8 Million Käufer von sogenannten "braces" von staatlicher Seite her bald an den Eiern gepackt werden könnten. Immerhin geht es dabei, neben der Waffenkontrolle, um Steuerbetrug im Wert von etwa $1.6 Milliarden.


    Da US Waffengesetze in der Schweiz keine Wirkung haben, bleibt das einzige was für uns wohl direkt oder indirekt zum Problem werden kann:


    https://www.s-ge.com/de/articl…-usa-exportkontrollgesetz


    Wie du im Link lesen kannst heissen die Stichworte dazu ITAR und EAR; Wenn nicht eh schon genug solcher Teile bei Waffen verbaut wurden, muss der Hersteller normalerweise spätestens wenn er auf den US Markt will gewisse % an solchen Teilen verbauen; Wenn es ein Staatsauftrag werden soll, muss manchmal sogar die ganze Produktion dorthin verlegt werden.

    Sollte nun, aus irgendwelchen Gründen, die USA an diesen Schrauben drehen ist die harte Wahrheit über die Verfügbarkeit von gewissen Verbrauchsgegenständen: Diese sieht möglicherweise bis auf Schmidt-Rubin, Waffenfabrik Bern, Originale Schweizer- und westdeutsche SIG Modelle relative schlecht aus. Ausserhalb vom Binnenmarkt bleiben dann natürlich noch die alten europäischen Modelle und die sehr wenigen Hersteller welche heute absichtlich bei zumindest einigen wenigen Modellen kein ITAR verbauen.


    Tönt sehr trocken, ist es auch; wenn überhaupt wurde in den letzten Jahren nur erleichtert und nicht verschärft.


    Wer nun wie ich AR-15 Plattformen oder damit "Verwandte" besitzt, nun, mich interessiert es nicht ob jemand für sich daraus die richtigen Schlüsse zieht; sollte Biden am 20 Januar oder danach unvermittelt jeglichen ITAR/EAR Export unterbinden, werden wohl einige hier spätestens wenn der Extractor bricht, ein schönes Stück Altmetal zum Ausstellen haben.


    Damit verlasse ich diesen Thread.

  • Also, um mal auf die Magazine zurück zu kommen:


    Ich bin eher "Bünzlischweizer" und beschränke mich vorwiegend auf CH-Ordonnanz bzw. das, was im Hilfsmittelverzeichnis drin steht (auch mit dem Hintergedanken, dass die dort genannten Waffen dank der Schützen-Rentner-Militär-Lobby als Letzte angegangen werden).


    Für das 90er habe ich derzeit 5 20er und 4 30er.


    Für das 57er habe ich derzeit 5 24er.


    Für den Karabiner habe ich keine Ersatzmagazine. Für den 31er sind jetzt neu 12-Schuss-Magazine zugelassen, wahrscheinlich hole ich mir dann 2 von denen. 2x10 ist für Serien angenehmer als 6+6+6+2.


    Für die Glock habe ich derzeit 4 17er.


    Für die 210 habe ich 5.


    Für die KK-SpoPi habe ich 4.