Preisgünstige Bezugsquellen gesucht für 9x19 Para

  • Hallo zusammen


    Dies hier ist mein erster Thread, den ich in diesem Forum eröffne. Ich habe dieses Jahr mit dem Pistolenschiessen begonnen. Nun aber zu meiner Frage:


    In Anbetracht günstiger Munitionspreise im nahen Ausland sowie in Übersee habe ich mich gefragt, ob man in der Schweiz irgendwie günstiger zu Munition kommen kann. Die Preise für 9x19 FMJ liegen nahe beieinander, wenn man die Munition beim Händler einkauft (25-30Rp./Stück). Wie sieht es mit Einkauf und Einfuhr aus dem Ausland aus? Gibt es günstige Bezugsquellen in der Schweiz, vielleicht subventionierte Abgabestellen?


    Und ja, moralisch ist es natürlich verwerflich, die schweizerischen Waffenhändler zu umgehen und so deren Existenz zu bedrohen. Dennoch bin ich der Meinung, als Lehrling/ Student kann man sich gelegentlich solche Aktionen erlauben.


    Freue mich schon auf viele Antworten, die sich nicht auf die Moral, sondern auf die effektiven Bezugsmöglichkeiten beziehen. :)

  • Networking. Lerne Leute kennen, welche Leute kennen, welche dir das Zeugs günstig besorgen können. Ich Zahle zwar keine Einkaufspreise, aber 0.23Rp für 9mm ist schon ganz okay. Sogar im Munitionsdepot würde ich mehr Zahlen. Soviel dazu.

    Ich bin zwar kein Experte im Thema Import/Export, aber genau deswegen würde ich versuchen, Connections zu kriegen. Import Export ist je nach Menge nicht so Preiswert.

    t. Auch Lehrling

  • Häufig ist es auch einfach eine Mengenfrage... Die Billiglinien (Blazer, Geco White Label oder TopShot gibts teilweise für unter 20Rp bei grossen Mengen. Viel tiefer ist es wohl auch im Ausland nicht, vor allem wenn du den ganzen Aufwand rechnest... Die ganz günstigen (vor allem Blazer) sind dafür teilweise halt ziemlich dreckig... Zuverlässig waren auch die günstigsten.

    Also Sammelbestellung (mit Leuten die man kennt ;-) ) oder sparen und grosse Mengen kaufen.

  • Das Problem ist, dass die Schweiz kein Teil der EU ist.

    Somit ist Import / Export immer etwas beschissen.

    Weiters, sind die Mehrkosten den Aufwand nicht wert. Am Schluss kann es sogar sein, dass du draufzahlst.


    Als Tipp: kauf nicht nur 500 Schuss, sondern 5k auf einmal.

    Normalerweise bekommt man dann einen Rabatt.


    Vorallem bei Kiloware wie 9mm ist das gut möglich.


    Ansonsten, einfach Augen offen lassen.

    Bei mir in der Umgebung hat ein Händler gerade die 124gr S&B 1k Packung im Angebot für 159€.

    (Ich persönlich bin kein 124gr Fan, aber zum "Ballern" reichts allemal)


    DirectSlightAurochs-max-1mb.gif

  • Neben den oben bereits erwähnten Tipps; hier noch einer: Kauf in grossen Mengen!


    Die meisten Händler geben Mengenrabatt.


    Ein kurzer Check bei Munitionsdepot zeigt z.B. dass wenn 20 Packs (von dieser Sorte als Beispiel, welche einfach die erste 9mm war auf munitionsdepot) kaufst, bereits nur noch 23.9 Rappen pro Schuss zahlst.


    Wenn du sogar 200 Packs kaufst, bist du sogar nur bei 22 Rappen pro Schuss, insofern ist es manchmal sicher eine Überlegung wert, mal ein wenig in grösseren Mengen zu bestellen ;)

    Edit: TrapMan war ein wenig schneller ^^

  • An alle Antwortgebenden: Danke für eure zahlreichen Beiträge in der kurzen Zeit.


    Eure Tipps entsprechen den mir bekannten Bezugsquellen. Grossbestellungen von 5'000 Schuss sind für mich etwas happig. An Schützenkumpels für Grossbestellungen fehlt es mir (evtl. Wegen der angesprochenen Signatur -->entferne diese bei Gelegenheit 8o).


    Widerladen kommt für mich nicht infrage, da sich der Erwerb der Ausrüstung nur bei hohem Munitions- Verbrauch rentieren würde.


    Somit werde ich wohl oder übel die hiesigen Preise von über 230chf/1000Stk. auf mich nehmen müssen. Ein Punkt, den ich beim Kauf meiner Waffe etwas unterschätzt habe. Aufgrund Corona kann ich leider nicht im Verein trainieren, sondern musste die letzten Male im Schiesskeller vorbeigehen. Dort ist der Durchsatz an Munition allerdings recht hoch in meinem Fall und das geht ins Geld.

  • Somit werde ich wohl oder übel die hiesigen Preise von über 230chf/1000Stk. auf mich nehmen müssen. Ein Punkt, den ich beim Kauf meiner Waffe etwas unterschätzt habe. Aufgrund Corona kann ich leider nicht im Verein trainieren, sondern musste die letzten Male im Schiesskeller vorbeigehen. Dort ist der Durchsatz an Munition allerdings recht hoch in meinem Fall und das geht ins Geld.

    Wenn dir 9mm zum Plinken zu Teuer ist: 22lr ist billig und macht Spass. Evtl. Eine Ruger MK IV oder so anschaffen, und Dann kannst du soviel durchheizen wie du willst, das wird deinem Portemonaie nicht weh tun!

  • Aeon


    Werde mir bei Gelegenheit vielleicht eine 1911er in .22lr holen. Meine FAS Wettkampfpistole in .22lr eignet sich mässig als günstiges Training zur 9mm, da sie komplett anders ist von der Funktionsweise und überhaupt der Charakteristik. Nachdem sich die anfängliche Freude etwas gelegt hat und ich am regulären Schiessvereinbetrieb teilnehmen kann, wird die 9mm bereits weniger weh tun. Und für die 22.lr habe ich ganz akzeptable Anschaffungskosten von ca. 50chf/500 Schuss beim Händler meines Vertrauens.

  • Hallo Mischu


    Ja die lieben Mun. Preise...

    Obwohl 9mm Para ja immernoch ganz passabel ist, da gibts dann weitaus kostenintensiveres.

    Wie swisswaffen bereits sagte, lieber etwas weniger Schiessen, als das billigste/ schnutzigste verwenden. Schont Nerven, Abnutzung und Putzmittel. ;)

    Ich selbst verwende grösstenteils nur noch Nontox Zeugs, es ist krass wieviel sauberer die verbrennen und da sind gute Preise kaum unter 30 Rappen / Schuss möglich.

    Wir (4 Schützenkollegen) bestellen solche Mun. dann in 10'000er Mengen.

    Allgenein, ob Student, Lehrling oder wie auch immer... spielt es wirklich eine so grosse Rolle ob man für 50 Schuss 12.50 oder 15.- bezahlt?

    Lieber mal auf ein RedBull oder so verzichten.

    Ein Sport / Hobby kostet nunmal Geld. Und 5 Schuss gezielt, konzentriert auf den 10er setzen zu wollen auch mehr Zeit als ein 15er Mag. Leerzuballern. So gesehen... gut Schuss.


    EDIT:

    Ach ja, wollte noch anmerken dass man bei Kauf auf Vorrat auch nicht vergessen sollte, wie und wo man grosse Stuckzahlen an Munition lagern möchte. Bei bis zu 30 Grad im Sommer in der Wohnung ist ein Jahrelanges lagern wenig Sinnvoll, wenn man eine gleichbleibende Leistung der Munition erwartet. Auch ist mir persönlich schon das Missgeschick passiert dass Munition im Lagerbehältniss bei höheren Temperaturen Kondenswasser angesetzt hatte, je nach Mun. hällt diese dies nicht lange aus ergo Pulver wird feucht.

    Die Zeit ist ein großer Lehrer. Das Unglück: Sie tötet ihre Schüler. (Buddha)

    Einmal editiert, zuletzt von easyjones ()

  • Ich muss ehrlich sagen: das Beklagen über die Munitionspreise ist das Selbe wie wenn ich mir einen grossen SUV mit V8 Motor kaufe und mich dann über die Versicherungskosten und vor allem über den Benzinverbrauch beschwere.

    Wenn ich das Geld für den SUV aufwerfe, dann muss ich auch das Geld für den Most bereit haben! Vorausschauend planen nennt man das *g*


    Oder dann entweder was Sparsames kaufen (wie Aeon vorschlägt eine .22 LR) oder dann beim Schiessen einschränken.....


    Grundsätzlich: von Nichts kommt Nichts.


    Ich war auch mal "armer" Student. Und da musste man sich dann halt entscheiden, ob man Saufen oder Schiessen wollte. Man kann nicht alles haben.

  • Sehe das genau gleich.

    Qualität vor Quantität.

    Und 9mm, die ich ausschliesslich Indoors verwende, gibt's für mich nur noch NONTOX.

  • Ich muss ehrlich sagen: das Beklagen über die Munitionspreise ist das Selbe wie wenn ich mir einen grossen SUV mit V8 Motor kaufe und mich dann über die Versicherungskosten und vor allem über den Benzinverbrauch beschwere.

    Wenn ich das Geld für den SUV aufwerfe, dann muss ich auch das Geld für den Most bereit haben! Vorausschauend planen nennt man das *g*

    WIESO ISCH 10MM SO SAUTÜÜÜR REEEE