Beiträge von gromadusi

    Art 19 Absatz 1 sagt ganz klar, dass die nichtgewerbliche Herstellung von Schalldämpfern verboten ist.


    Warum das so ist, und warum Schalldämpfer nicht frei verkäuflich sind, verstehe ich allerdings nicht. Aber eben, die Gesetze muss man auch einhalten, wenn man sie nicht versteht.

    Ich würd eher mit einer .22 LR Pistole anfangen. Gerade wenn du noch nie geschossen hast, wirst du dir mit den grösseren Kalibern mit hoher Wahrscheinlichkeit Fehler antrainieren, die du dann nicht mehr so leicht wegbringst. Ist nicht unbedingt ein Problem, wenn du nur zum Spass schiesst, auf 15m triffst du auch so einigermassen die Scheibe, aber falls du doch mal sportliche Ambitionen entwickelst, wirst du dich im Nachhinein ärgern.


    Die .22LR hat auch den Vorteil, dass die Munition sehr günstig ist, und du so für den gleichen Preis mehr trainieren kannst.


    Du kannst ja trotzdem auch schon eine 9mm kaufen, einfach noch nicht regelmässig schiessen damit zu Beginn.


    Wenn du eine .22LR kaufst, würde ich keine extreme Sportpistole mit geformtem Griff und sonstigem Schnickschnack kaufen, sondern eher was, das einer Dienstpistole zumindest ähnelt, sonst hast du dann beim Umstieg auf die von dir genannten Waffen wieder Probleme.


    Persönlich kaufe ich nur gebrauchte Waffen, es sei denn, es geht nicht anders. Aus meiner mittlerweile doch einige Stücke umfassenden Sammlung ist nur eine einzige Waffe neu. Beim Verschicken ist halt immer das Risiko, dass du beim Zustand beschissen wirst, und dann das Geld wieder zurückzubekommen ist manchmal eher schwierig. Ich würde wann immer möglich vor Ort gehen und die Ware anschauen und auch zerlegen lassen. Kannst ja Mobility nehmen wenn du kein eigenes Auto hast, oder halt den Zug. Ich bin auch oft mit dem Zug unterwegs und schleppe Waffen durch die Gegend.

    Ja Reis als Absorptionsmaterial. Kannst du entweder zusammen mit den Hülsen in einen Hülsentumbler schmeissen, oder in eine normale Schüssel mit Deckel, die dann in einen Rucksack, und ab zum Downhill fahren oder Joggen oder sonst einer Tätigkeit die das Zeug kräftig durchschüttelt.

    Wenn du die Starting Loads der Pulverhersteller nimmst, bist du auf der sicheren Seite. Dann kannst du langsam die Pulvermenge erhöhen, bis du Überdruckeffekte erkennst, die max. Empfehlung des Pulverherstellers erreichst oder von selbst findest, es sei genug Pulver.


    Unterladen kann man auch, aber da kommt eben irgendwann das Problem von Laufsteckern, wie Rotti schon erwähnt hat, also sicher nicht extrem Unterladen oder dann halt nach jedem Schuss den Lauf prüfen für die ersten hundert Schuss. Es gibt auch Geschichten über ungünstige Pulverdynamik, wenn zu stark unterladen ist, und dass es dann unbalancierte Druckentwicklung gebe, was die Waffe zerlegen könne, aber ich glaube das sind vor allem Geschichten von solchen, die aus Versehen eine Doppelladung reingetan haben, oder evtl. von Waffen mit kaputten Kammern. Ich hatte jedenfalls noch nie so ein Problem und habe schon viele unterladene Patronen abgefeuert.

    Sollte das nicht reichen? Wenn du nicht gleich auch noch deine eigenen Geschosse giessen und dein eigenes Pulver mischen willst, ist Wiederladen nun wirklich nicht besonders kompliziert.

    Wo kann man einen Kaufen?8)

    Beim Landwirtschaftsmarkt einfach einen tragbaren Gülleverteiler kaufen, dann musst du nur noch eine bessere Düse dranbauen (am besten mit gefedertem Rückschlagventil) und mit dem richtigen Treibstoff füllen. Ein hitzefester Schlauch wäre auch eine gute Sache, aber nicht unbedingt nötig, wenn du aufpasst.


    Dies sind natürlich nur rein theoretische Überlegungen und soll nicht heissen, dass ich das schon mal gemacht hätte.

    Wäre auch noch wichtig zu wissen, was denn militärische Flammenwerfer von zivilen (?) Flammenwerfern unterscheidet. Für die Einfuhr von Musk's Not-A-Flamethrower wurden ja auch Bussen verteilt, allerdings glaube ich weil es angeblich Imitationswaffen seien (welche Waffe sie imitieren würde mich zwar auch noch interessieren).

    Ja die ewig wiederholten Angebote von sturen Böcken kenne ich auch, auf petitesannonces.ch hat es einen der seit Jahren 2800.- für seine SHR 970 will, oder einen der Coonan .357 Magnums für rund 3000.- verticken will.


    Was bei egun ab und zu passiert, ist, dass wenn das höchste Gebot dem Verkäufer nicht passt, in letzter Sekunde noch ein viel höheres reinflattert, das dann natürlich von einem Freund oder zweiten Account ist, und die Waffe wird dann später wieder reingestellt.

    Tja, wenn er keine Angebote will, dann kriegt er auch keine. Find ich immer lustig, die Typen, die schon im Angebot oder in der Anfrage klar machen, dass sie keinen realistischen Preis akzeptieren werden.


    Sieht man manchmal auch bei Angeboten, so im Sinn von "ich muss nicht unbedingt verkaufen, also wenn du keinen hohen Preis bietest, dann biete besser gar nicht". Diese Angebote werden dann drei mal verlängert und verschwinden wieder.


    Es scheint mir manchmal, dass viele Leute das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht wirklich verstanden haben.