Beiträge von Daniel

    Ich meine noch irgendwo gelesen zu haben, dass beim Schiessen auf dem eigenen Gelände sowohl die betreffende Gemeinde als auch die Polizei vorab informiert werden muss.

    Leider weiss ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe und ob das überhaupt stimmt.


    Ich würde das aber sein lassen in deinem Fall, ausser du bist Besitzer einer Kiesgrube.

    Verschlüsse ausser Haus lagern. So mach ich das mit den Vollautomaten. Ein Bankschliessfach.....

    Wie machst Du das bei der Kontrolle? Erfolgen die angemeldet, so dass Du alles vorweisen kannst oder wie läuft das ab? Bei einem Kameraden, welcher Vollautomaten besitzt schaut die KaPo praktisch Jedes Jahr vorbei um zu sehen ob alles i.O. ist und richtig abgeschlossen und aufbewahrt.

    Keine Ahnung was passiert, wenn er relevante Teile nicht zur Hand hätte.

    Geschoss magnetisch = Flussstahlmantelgeschoss

    Geschoss nicht magnetisch= Kupfer oder Tombakmantelgeschoss


    Meistens haben magnetische Geschosse einen Überzug aus Tombak, welcher die Reibung

    reduzieren soll. Beim kauf meiner Astra M4-Carbine wurde mir geraten auf Geschosse

    mit Stahlmantel z.B. Geco 223 bzw. handelsüblicher GP90 zu verzichten um den Lauf zu schonen.

    In wiefern da was dran ist kann ich nicht sagen.

    Als viel schädlicher für den Lauf erachte ich die Wahl des Pulvers. Zwei- und dreibasige

    Pulver brennen heisser und das setzt den Lauf wirklich zu.


    Wenn Du den Lauf schonen willst, musst Du auf's schiessen und reinigen verzichten.

    Ein deutscher Benchrest-Schütze meinte mal, dass mehr Läufe durch unsachgemässes putzen

    "ausgeschossen" werden, als durch das Schiessen selbst, unabhängig vom Geschoss

    bzw. dessen Materieal.


    Ich würde das für eine Legende halten, das Läufe schneller verschleissen wenn sie mit

    Stahlmantelgeschossen belastet werden. Es mag Ausnahmen geben, aber an Geschosse,

    welche den Lauf wirklich schädigen, kommen wir Zivilisten nicht ran bzw. die sind

    vom Gesetz her verboten.

    Guten Abend


    Ich hab ne APC-9 P Carbine, etwas länger als die "Normale". Bin top zufrieden mit dem Ding. Schiesst 1A. Nach ca. 2000 Schuss hatte ich nur eine Störung, und die gabs nur, weil die APC nach 1500 Schuss mal gereinigt werden wollte :rolleyes:.

    Rückstoss find ich ok, gut zu kontrollieren im raschen Einzelfeuer. Toll ist auch die aufklappbare Notvisierung.

    Was mir nicht so passt ist der Verschlussfanghebel oder besser gesagt Knopf hinter dem Magazinschacht und der Magazinauswurfknopf. Damit komm ich iwie nicht klar.

    Kollegen schwören zwar auf ihre SIG MPX und rümpfen die Nase ob meiner APC9, aber jetzt ratet mal, wer von uns weniger Störungen hatte 8).


    Gruss Daniel

    MRCL, ich hab ne Frage:


    Dieser Event... ist der explizit nur für Waffenbesitzer aus dem Kt. Schaffhausen gedacht oder gelten die dort gegebenen Antworten gesamtschweizerisch und sind verbindlich? Wer sind die Referenten? FedPol-Angestellte oder vom kantonalen Waffenamt SH?

    Schon vorher war es so, das waffentechnisch jeder Kanton sein eigenes Regime hatte und gewisse Dinge anders handhabt.


    Beispiel gefällig?

    Im Kt. AG werfen sie im Moment mit Sonderbewilligungen für Schalldämpfer nur so um sich. Jeder der einen will, bekommt ihn ohne langes Federlesen.

    Und im Kt. ZH? Wohl eher nicht, da wird z.T. schon wegen eines simplen WES ein Drama gemacht.


    Gruss Daniel

    Hoi Remo


    In welchem Kanton spielt diese Geschichte?


    Wenn ich was Neues anschaffe, geh ich vorher IMMER zuerst zum Händler und bespreche mich mit ihm. Dann bestelle oder reserviere ich bei ihm und beantrage dann den WES oder eine Sonderbewilligung.

    Damit verhindere ich zuverlässig solche Leerläufe.

    Tut mir leid für deinen Freund das er solchen Leerlauf hatte.


    Gruss Daniel

    Das ist irgend eine Art Lechaufaux-Revolver o.Ä.. Ev. findest Du etwas Genaueres darüber, wenn Du "Stiftfeuerpatrone" googelst in Verbindung mit Revolver. Patronen werden heute keine mehr hergestellt, lassen sich aber problemlos selber fertigen, wenn man ein bisschen Handwerklich begabt ist und die Waffe keine Mängel aufweist.

    Achte darauf, dass Du die Stifte nicht versehentlich in die Patrone drückst...sonst könnte es knallen! Weiter rate ich davon ab, die alten Patronen im Revolver auszuprobieren. Die alten Zünder enthalten oft noch Quecksilberfulminat, welches giftig für dich und die Umwelt und Korrosion am Revolver verursacht wenn er nicht sofort gereinigt wird. Wenn die kein Sammler will, würde ich die Patronen fachgerecht entsorgen lassen.

    Am besten gehst Du mal damit zu einem BüMa und lässt Dich beraten. Das Ding könnte unter Umständen noch begehrt sein bei Sammlern.


    Gruss Daniel

    Herstellermarkierung? Darunter verstehe ich Seriennummern, Herstellernummern, Importnummern und Beschussstempel.

    Die dürfen keinesfalls verändert, unleserlich gemacht oder entfernt werden!


    Ob ein allfälliges Herstellerlogo und Herstellername darunter fällt kann ich nicht sagen.

    Aber die zuständige Fachstelle Waffen deines Kantones kann Dir da genauere Infos dazu nennen, was weg darf, und was nicht. Möglicherweise können Die sich zusammen mit dem Graveur und Dir absprechen, um dir deinen Sonderwunsch zu erfüllen.

    Zugegeben, 338 LM mag für jagdliche Zwecke in der Schweiz sicher zuviel sein aber warum nicht? Solange das Tier keine unnötigen Qualen leidet und keine verbotenen Geschosstypen verwendet werden sagt eigentlich Niemand etwas.

    Die "Farbe" sieht für mich nach einer einfachen Brünierung aus. Die Schriftart hab ich bei "meiner" Maschine leider nicht drauf, sondern nur eine ganz simple in Stil von Arial.

    Die Berettagravur wegfräsen sollte kein Problem sein, das kann fast jeder Büchsenmacher. Und die blanke Fläche nachbrünieren ebenfalls nicht. Es gibt sogar Kaltbrünierflüssigkeit um kleinere Kratzer auszubessern, aber die liefern kein so gutes Ergebnis wie professionelle Brünierer das können.

    Mehrschüssige (Jagd)Repetierer = WES

    Guten Abend


    Gilt das seit Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes im August oder schon vorher? Das ist mir nämlich neu!

    Für meine mehrschüssigen Jagdrepetierer ( 2x 5+1 und 1x 4+1) musste ich nie einen WES beantragen.

    Ich glaube, ich muss morgen mal zu meinem Hoflieferanten und nachfragen wie der Stand ist!


    Gruss Daniel

    Guten Abend


    Hab Dir ein PDF angehängt. Sehr aufschlussreich! laufverschleiss.pdf


    Ich fette meine Munition mit einer Fettpresse. Ein schwarzes MoS2-haltiges Hochtemperatur- und Hochdruckbeständiges Fett. Eigentlich für den Maschinenbau gedacht.


    Schmieren = weniger Reibung = weniger Abnutzung bzw. Verschleiss.


    Was ich festgestellt habe ist, dass ich meinen Lauf dadurch weniger reinigen muss bzw. er verschmutzt weniger. Ich habe fast keine Tombakablagerungen mehr im Lauf, seit ich mit MoS2 schmiere.

    Ein Benchrest-Schütze meinte mal, das mehr Läufe durch putzen geschädigt bzw. abgenutzt werden als durch das schiessen selbst. Mein 90er schoss in seinen besten Zeiten selbst mit 200+ Schuss ohne Reinigung noch 95.

    Putzen? So wenig wie möglich! Meine Meinung.

    Gift sind auch Putzstöcke und Bürsten aus Stahl wie z.B. die vom StGw90. Das Stahlbürsteli von meinem 90er ist immer noch ungebraucht und das seit bald 8 Jahren.


    Was das einschiessen eines neuen Lauf's anbetrifft gibt es zig Prozedere. Bei den Benchrestern schwört Jeder auf sein eigenes Ritual. Ich hab mich ehrlich nie darum gekümmert und trotzdem gut geschossen mit meinen Waffen. Allerdings schiesse ich auch keine Zehntelsmillimeterstreukreise wie die Benchrester.


    Gruss Daniel

    Ja, aber wenn du wie ich eine AR15 mit 9 Schuss Magazin gekauft hast (ja so was gibts) und die mit eine 30 Schuss Magazin nachgerüstet hast dann musst Du die nachregistrieren.

    Ist den in deinem WES das 9 Schussmagazin zu deiner AR15 erwähnt? Darf in deine AR15 gemäss WES nur ein 9er Magi eingesetzt werden?

    Du hast sie ja mit WES erworben, die ist schon registriert, die muss nicht nochmal registriert bzw. nachregistriert werden. Oder kann es sein, dass das jeder Kanton und jede WES-ausstellende Behörde wieder anders handhabt?

    Guten Abend


    Wenn ich mir das Formular ansehe, dann macht es für mich den Anschein, das nur für neu mit Ausnahmebewilligung erworbene Waffen ein Schiess/Trainingsnachweis erbracht werden muss.

    Für Waffen, welche vor dem Inkrafttreten der Verschärfung mit normalem WES erworben wurden muss kein Schiess/Trainingsnachweis erbracht werden.


    Sehe ich das richtig?


    Gruss Daniel

    Aber sicher nehmen die dein Geld gerne. Interessant wäre auch zu wissen ob Brünig Indoor auch den Nachweis zum sportlichen Schiessens abstempeln word.

    Ist den schon ein offizielles Formular vom FedPol ausgegeben worden? Die EU-Verschärfungen sind ja seit dem 15. August in Kraft.

    Solange ich keine Aufforderung von Amtes wegen bekomme, werde ich sicher nicht aktiv und gehe nachfragen.

    Hoi Zäme.


    Ich melde mich nach laaaanger Zeit mal wieder. Ich hatte die vergangenen paar Monate bzw. schon fast Jahre definitiv Wichtigeres zu tun ;-).


    Zum Thema Schießen mit nicht Ordonanzwaffen:


    Ich hab den Bettel hin geschmissen. Es wurde mir wirklich zu dumm mit Leuten zu verhandeln, die keine Ahnung und noch weniger Lust haben sich meinem Anliegen anzunehmen.

    Nachdem mich der Schiessoffizier über 2,5 Monate hatte warten lassen, habe ich auf meinen Fragenkatalog von 8 Fragen nur zwei beantwortet bekommen und diese waren so formuliert, dass man sie nach Gutdünken hätte auslegen können. Auf die übrigen Fragen wurde gar nicht eingegangen, obwohl sie essenziell gewesen wären. Am Schluss der sehr knapp abgefassten E-Mail des Schiessoffis wurde mir empfohlen die Sache ruhen zu lassen und stattdessen in einen Schiesskeller zu gehen, das wäre einfacher für alle Beteiligten. Nach dem ganzen Hin und Her hätte er mir von Anfang sagen können, dass er solches Tun in den Schiessständen nicht duldet und der ganzen Thematik negativ gegenüber steht. Mir wurde jedenfalls dieser Eindruck vermittelt. Sehr lange Antwortzeiten auf meine Fragen und immer sehr ausweichend sowie nicht abschliessend.


    Die Konsequenz von meiner Seite war, dass ich als Mitglied des Vorstandes zurückgetreten bin und auf Ende Jahr den Verein ganz verlassen werde. Von 2014 - 2018 war es nie ein Problem gewesen in unserem Stand mit Nicht-Ordonanzwaffen zu schiessen und an unserem jährlichen Endschiessen haben immer viele Schützen von meinem Angebot Gebrauch gemacht auch ein paar Schuss mit "Etwas anderem" schießen zu können. Grundsätzlich habe ich Verständnis wenn es gewissen Leuten nicht behagt, was ich mache, aber erst nach 4 Jahren reklamieren bzw. eine Abklärung durch den Schiessoffi verlangen!


    Nun wird Brünig Indoor ab und zu Besuch von mir bekommen. Sicher nehmen Die dort mein Geld auch gerne.


    Als Randnotiz: Ich wurde vom Schiessoffi gefragt, welchen Geschossdurchmesser folgende Kaliber haben: 300WinMag, 243.Win, 223Rem. Ich denke das sagt einiges aus.


    Ich bin definitiv raus aus der Sache.

    Dank gilt Allen, welche sich hier an der Diskussion beteiligt haben.


    Gruss Daniel

    Liegt der "positive" Artikel in schriftlicher Form vor? Und die "Begründung" warum man sich für einen anderen Text entschieden hat ebenfalls? Kann ich davon eine Kopie haben? Oder wurde das Ganze nur mündlich mitgeteilt?